Hegering Barsinghausen

Der Hegering Barsinghausen stellt sich vor:

Unser Hegering wurde im Jahr 1949 ins Leben gerufen. Er ist eine Untergliederung der Jägerschaft Hannover-Land e.V. und umfasst die Fläche der NLF im Gebiet des Großen Deisters sowie die Reviere am nördlichen Deisterrand einschließlich des Reviers „Barsinghausen“ des Klosterforstamtes. Von der Stadt Gehrden im Osten, der Stadt Springe im Süden, bis Lauenau im Südwesten und Bantorf an der BAB 2 im Westen.

Hauptsächliche Wildarten sind das Reh- und Schwarzwild. Rotwild kommt in den Waldrevieren im Deister und in den Deister-Randrevieren vor. Diese Reviere gehören auch dem „Rotwildring Großer Deister“ an. Hasen, Kaninchen, Füchse, Waschbären, Nuria, Marder etc. sowie Rebhühner, Tauben und Enten kommen natürlich in den Revieren des Hegerings – allerdings in unterschiedlicher Besatzdichte – ebenfalls vor.

Wie alle anderen Hegeringe in den Jägerschaften sehen wir unsere vorrangigen Aufgaben in der Unterstützung der zum Hegering gehörenden Reviere beim Schutz und der Erhaltung einer artenreichen Fauna und Flora. Auf Hegeringebene pflegen wir daneben das jagdliche Brauchtum, wie z.B. dass Jagdhornblasen und fördern das jagdliche Schießen.

  • Mitglieder

    Mitgliederanzahl: 170

  • Größe

    Gesamtfläche: 8100 ha

  • Reviere

    Bantorf, Barsinghausen, Egestorf, FA Saupark Bückethaler Landwehr, FA Saupark „Großer Deister“, FA Saupark Kappenberg, Gehrden, Gehrden EJ, KFA Westerhof „Barsinghausen“, Kirchdorf, Langreder, Leveste, Leveste EJ, Winninghausen-Hohenbostel

  • Wildarten

    Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Fuchs, Waschbär, Nutria, Graugans, Stockente


Die Rehkitzretter im Einsatz!

  • Total Anzahl Felder

    110

  • Total Feldfläche

    440ha

  • Anzahl Einsatztage

    25

  • Anzahl Rehkitze

    97


Nachrichten

  • Dr. Wolfram Klöber Montag, 5. Juni 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Neue Veranstaltung !!!

    Barsinghausen

    Das Tablequiz "Jäger-Wissen" ist ein spannendes und unterhaltsames Event, das sich ganz dem Thema Jagd widmet. Es bringt Jägerinnen, Jäger und Interessierte zusammen, um ihr Wissen über die Jagd zu testen und ihre Leidenschaft für die Natur zu teilen.

    Das Quiz findet in einer gemütlichen Atmosphäre statt, bei der mehrere Teams an den vorbereiteten Tischen Platz nehmen. Jedes Team besteht aus 4-6 Personen und erhält eine Tischkarte sowie Quizbögen und Stifte. Zwei erfahrene Quizmaster leiten das Event und stellen den Teilnehmenden eine Vielzahl von Fragen rund um die Jagd.

    Die Fragen im Quiz decken verschiedene Bereiche ab, darunter Wildarten, Wildbiologie, Jagdgesetze, Jagdmethoden, Wildtiermanagement und nachhaltige Jagdpraktiken. Es werden sowohl Multiple-Choice-Fragen als auch Fragen mit offenen Antworten gestellt, um den Teilnehmenden eine abwechslungsreiche Herausforderung zu bieten. 

    Das Quiz ist so gestaltet, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Jägerinnen und Jäger ihr Wissen unter Beweis stellen können.

    Während des Quiz werden die Antworten der Teams gesammelt und ausgewertet. Es gibt Punkte für jede korrekte Antwort und am Ende des Abends wird das Team mit den meisten Punkten zum Sieger gekürt. Doch der Fokus des Tablequiz liegt nicht nur auf dem Wettbewerb, sondern auch auf dem Austausch von Wissen und der Förderung des Verständnisses für die Jagd und den Naturschutz.

    Das Tablequiz "Jäger-Wissen" bietet nicht nur die Möglichkeit, sein Jagdwissen zu erweitern, sondern auch neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. 

    Also schnappen Sie sich Ihre Freunde, stellen Sie Ihr Wissen auf die Probe und erleben Sie einen unterhaltsamen Abend voller spannender Fragen und interessanter Gespräche beim Tablequiz "Jäger-Wissen“!

    Gerne können Sie sich hier schon anmelden

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 3. Juni 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Spaß beim Hegeringschießen

    Barsinghausen/ Schneeren

    Bei bestem Wetter hatten knapp 30 Jägerinnen und Jäger sichtbar Spaß beim traditionellen Schießen des Hegerings Barsinghausens. Wir durften wieder Gast auf dem Schießstand Schneeren der Jägerschaft Neustadt sein. Während einige die Gelegenheit nutzen, ihre Waffen einzuschießen und zu überprüfen, trainierten viele mit Flinte bei Skeet und Trap und mit der Büchse bei den jagdlichen Disziplinen. Im Anschluss wurde gemeinsam an der Hütte des Schießstandes noch gegrillt und das herrliche Wetter bei einem kühlen Getränk genossen. Als Gesamtsieger wurde Ralf Fricke, der direkt auf der Anlage als neues Mitglied im Hegering begrüßt wurde, geehrt.

    Gewinner waren an diesem Tag in dem Fall alle Jäger ohne eigene Jagdmöglichkeit, die vor Ort waren, denn die Revierinhaber von Barsinghausen lobten zwei Stände zur Druckjagd im Dezember und Friedrich Bothe sechs Stände zur Tauben- und Gänsejagd im August aus. Durch die großzügigen Angebote konnten alle in Frage kommenden Jäger mit einer Einladung nach Hause gehen. Das ist vorbildliche jagdliche Kameradschaft

    Als neue Attraktion wurde erstmalig um die Ehrenscheibe des Hegerings Barsinghausen geschossen. Angestrichen auf 100 m hatte jeder Schütze einen Schuss und der, der am nächsten „am Schwarzen“ war, gewinnt. Das gibt allen Jägerinnen und Jägern die gleichen Chancen. Gestiftet wurde die Ehrenscheibe von Philipp Hölzl. Bei einem sehr engen Wettbewerb siegte unser neues Mitglied Christian Habermann, der kurz vorher noch mit seiner Waffe haderte und sie neu einschießen musste. Ein gutes Beispiel für die Jagd: nicht aufgeben! Die gute Nachricht ist, dass es auch nächstes Jahr wieder eine neue Ehrenscheibe geben wird. Die Pächter des Reviers Barsinghausen haben schon angekündigt, sie dann zu stiften.

    Fotos: U. Brand

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 21. Mai 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen/ Kirchdorf

    Jäger für mehr Biodiversität

    Lutz Kreye und Jürgen Meisinger vom Hegering Barsinghausen haben in der Kirchdorfer Feldmark einen Blühstreifen angelegt. Nach dem Fräsen musste der Boden gedrillt werden. Im dritten Schritt folgte dann nach dem Sähen das Anwalzen. Jetzt muss es „nur“ noch regnen.

    In Blühstreifen sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche Wildtiere. Die vielfältige Blütenpracht bietet Nektar für Schmetterlinge und Bienen. Die Samen sind die Nahrung zahlreicher Vögel. Von Reptilien, Vögeln und kleinen Säugetieren wird er als Wohn- und Nistplatz genutzt. Ein wertvoller Einsatz der Jäger für mehr Biodiversität hier bei uns vor Ort.

    Fotos: Jürgen Meisinger

  • Dr. Wolfram Klöber Dienstag, 9. Mai 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Am 9. Mai hat im Schützenhaus 01 in Barsinghausen erstmalig ein Erfahrungsaustausch zwischen den Wasserunterhaltungsverbänden und Jägern statt. Wichtige Aussage der hauptberuflichen Nutriajägerin Frau Scheele-Middelbeck von der Landwirtschaftskammer war, dass jede Nutria, die hier vor Ort nicht erlegt wird, über Abwanderungen potentiell auch die Deiche an der Küste von Niedersachsen gefährdet. „Nutriajagd hier vor Ort ist auch Küstenschütz.“ Aber auch die Schäden an den Ufern von West- und Südaue sind schon erheblich und gefährden u.a. den Einsatz von landwirtschaftlichen Maschinen an den Uferbereichen.

  • Nadine Führer-Pätzold Samstag, 6. Mai 2023 von Nadine Führer-Pätzold

    Kreismeisterschaft der Jägerschaft Hannover-Land

    Schneeren

    Am 6. Mai 2023 fand die Kreismeisterschaft der Jägerschaft Hannover-Land auf dem Schießstand in Schneeren statt. Der Hegering Barsinghausen beteiligte sich sogar mit zwei Mannschaften. Pünktlich morgens um 8 Uhr sind beide Mannschaften bei besten Bedingungen gestartet. Zuerst wurden die Flintendisziplinen Skeet und Trap geschossen. Im Anschluss erfolgten die 4 Kugeldisziplinen. Insgesamt waren 11 Mannschaften gestartet. Leider macht sich bei unserer Platzierung in der Mannschaftswertung die lange Corona Pause ein bisschen bemerkbar.

    Besonders erfreulich ist, dass in diesem Tag Sebastian Grunert die Schießleistungsnadel in Bronze und Tobias Hildebrand die Schießleistungsnadel in Silber erwerben konnten. Herzlichen Glückwunsch!

    Eine Bitte / Appell für die Kreismeisterschaft im nächsten Jahr: Es wird dringend Unterstützung bei der Standaufsicht gebraucht. In der 2. Jahreshälfte plant die Jägerschaft deshalb ein Seminar „Verantwortliche Aufsichtspersonen“ auf Schießstätten. Diese Weiterbildung ist für alle Jäger interessant, sowohl für Standaufsicht bei den nächsten Wettkämpfen, als auch für die Möglichkeit, mal alleine auf einen Schießstand ohne weitere Aufsicht schießen zu dürfen. Infos dazu erfolgen zur gegebenen Zeit über die Jägerschaft Hannover-Land oder den Hegering.

    Übung macht den Meister und so richten wir uns für das nächste Jahr aus. Unabhängig von jeder Platzierung war die Stimmung in beiden Mannschaften großartig. In den gemischten Mannschaften aus Jung und Alt gab es ein sehr gutes Miteinander.

    Interessiert im nächsten Jahr auch an der Kreismeisterschaft teilzunehmen? Dann bitte melde Dich bei unsrem Schießobmann Kim Bierbrauer unter schiessobmann@hegering-barsinghausen.de. Vielleicht starten wir dann ja mit drei Mannschaften.

    Ich persönlich würde mich über weibliche Unterstützung sehr freuen.

    Waidmannsheil

    Nadine Führer-Pätzold

  • Ulrich Knappe Montag, 1. Mai 2023 von Ulrich Knappe

    Egestorfer Kindergarten "Zwergenburg"

    Barsinghausen/ Egestorfer

    Der neue Egestorfer Kindergarten "Zwergenburg" hatte Anfang Mai eine Waldwoche. Als Location dafür diente der Waldspielplatz oberhalb der „Försterbrücke“ am Egestorfer Bahnhof. Rund 40 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren wurden dort von Mitgliedern des Hegering Barsinghausen empfangen. Sie konnten Naturkundeunterricht spielerisch für Zwerge anbieten und dazu das Infomobil der Jägerschaft nutzen. Mit vielen lebensechten Präparaten einheimischer Wildtiere wurde durch Mario Roth am Beispiel der Brut- und Setzzeit einige heimische Tiere mit ihrem Nachwuchs (Reh und Hase) und deren Tierlaute vorgestellt. Spannend war auch, wie man sich bei einem Antreffen auf diese Tiere verhält. Insbesondere die vorgeführten Tierlaute (u.a. auch von Fuchs und Waschbär) zogen die Kinder in den Bann. Ergänzend wurden von Horst Glaubitz eigene Präparate wie z.B. Geweihstangen vom Rot- und Schalenwild, Rehgehörne, Muffelschnecke und diverse Raubwildbalge zum „Anfassen“ mitgebracht. Einige Kinder zeigten dabei ein erstaunlich gutes Wissen, berichtete Ulrich Knappe. Ein Begleiteffekt war, dass auch andere Kindergärten den Waldspielplatz frequentierten und den Ausführungen der Jäger gebannt folgten.

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 25. März 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Gefahr von Wildunfällen bis Mai besonders hoch

    Barsinghausen

    Mit der Umstellung auf die Sommerzeit verschiebt sich auch der Hauptpendlerverkehr um eine Stunde nach vorne und damit in die Zeiträume, in denen Wildtiere wie Rehe, Rotwild oder Wildschweine die Straßen überqueren können. Insbesondere in den Stunden morgens zwischen 5 und 7 Uhr und abends zwischen 21 und 23 Uhr sind dann die Schwerpunktzeiten für Wildunfälle mit Rehen in den Monaten bis einschließlich Mai. Dr. Wolfram Klöber vom Hegering Barsinghausen appelliert an alle Autofahrer, in diesen Zeiten besonders umsichtig zu fahren und die Geschwindigkeit entlang von Feld- und Waldrändern zu drosseln. Wildtiere orientieren sich nach ihrer inneren Uhr. Sie sind dann nach dem Winter vermehrt auf Nahrungssuche. Allein im Bereich des Hegerings Barsinghausens, der Teil von Barsinghausen und Gehrden umfasst, sind im vergangenen Jahr 34 Rehe durch Verkehrsunfälle getötet. Das ist fürchterlich für Tier und Mensch. Deshalb jetzt statt Tempo 80 statt 100, um den Bremsweg zu verkürzen. 

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 25. März 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Verdacht auf Wilderei in Barsinghausen

    Barsinghausen

    Der Verdacht wiegt schwer, denn es kann sich um ein Verbrechen handeln: Samstagmittag musste ein Jagdaufseher mit seinem Hund unmittelbar hinter dem Parkplatz an der Sängereiche in Barsinghausen einen grausamen Fund machen. Dort lagen im Deister Reste von einem jungen Stück Rotwild. „Brustkorb, Hals und Teile vom Kopf waren noch da sowie die Füße, die Bestimmung als Rotwild ermöglicht haben. Der Rest scheint sehr unfachmännisch entfernt worden zu sein.“ berichtet er. Alles muss wahrscheinlich in der letzten Nacht passiert sein. Da keine Spuren von anderen Tieren wie Hunde oder Wölfen zu erkennen waren, spricht einiges für Wilderei, denn zur Zeit ist bis zum 1. April absolutes Jagdverbot auf alles Rot- oder Rehwild. Nach dem Strafgesetzbuch liegt ein besonders schwerer Fall von Wilderei vor, wenn die Tat z.B. zur Nachtzeit, in der Schonzeit wie hier oder von mehreren gemeinschaftlich begangen wird. Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber ist besondere alarmiert, weil es schon vor einiger Zeit am Gehrdener Berg einen Verdacht auf Wilderei gab. Wilderei ist kein Kavaliersdelikt, sondern sehr ernst zu nehmen wie der schreckliche Vorfall in rheinland-pfälzischen Kusel gezeigt hat.

  • Axel Mewes Freitag, 24. März 2023 von Axel Mewes

    JHV Hegering Barsinghausen

    Barsinghausen/ Bantorf

    Bantorf: Zu dieser Jahreshauptversammlung waren insgesamt 153 Einladungen nach Bantorf in die Deister -Alm per E-Mail verschickt worden, Ersparnis von € 300 für Porto und Druckkosten. Nachdem die Bläser unter der Leitung von Horst Glaubitz die Signale Sammeln und Begrüßung geblasen hatten, begrüßte der Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber den neuen Kreisjägermeister Paul- Eric Stolle und den ersten Vorsitzenden der Jägerschaft Hannover- Land Christian Schomburg. Der eingeladene Referent Marcus Henke, der Vizepräsident der Landesjägerschaft Bremen steckte noch im Stau. Der digitalen Einladung waren 57 Hegeringmitglieder in die Alm gefolgt. Der Hegering ist im letzten Jagdjahr auf 173 angewachsen, 17 neue Mitglieder kamen dazu.

    Der Hegering hat sich inzwischen „Digital“ aufgestellt. Für Digitales wurde Phillip Hölzl als Obmann in den Vorstand gewählt und für den Schießwart Kim Bierbaum, der Harald Meyer ablöst. Den Jagdbericht verlas Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber: Zur Strecke gekommen waren 36 Stück Rotwild, statt der 143 Stück Schwarzwild im vorangegangenen Jagdjahr kamen nur 65 zur Strecke damit hat der Hegering hier erfolgreich Bestände präventiv für die Afrikanische Schweinpest schon reduziert. 324 Stück Rehwild davon 10% Fallwild. 148 Füchse und 108 Waschbären, aber leider nur 17 Hasen, 84 Rabenkrähen und das weitere Flugwild Tauben, Elstern, Enten insgesamt 81 Stück. Die Bläser haben die Strecke verblasen. Auf die Jäger kommen Änderungen im niedersächsischen Jagdgesetz zu. Beschlossen ist das Verbot von Bleischroten in der Nähe von Gewässern. Überprüft werden soll die Liste der jagdbaren Tiere. Der Einsatz von Totschlagfallen soll verboten werden.

    Noch rechtzeitig traf der Referent Marcus Henke aus Bremen ein. Seit 2014 besteht ein Prädatoren Management auf 3000 Hektar im Schutzgebiet des Bremer Blocklandes bestehend aus 7 Jagdrevieren. Seit der Tollwutimmunisierung hat sich der Bestand der Füchse vervielfacht, so berichtete Henke. Mit besenderten Füchsen wurden die Verhaltensweisen erforscht. Die Streifgebiete sind unterschiedlich: 400-1000ha im Offland und nur 36-75 ha im urbanen Raum. Bis zu 10 Kilometer legt ein Fuchs in der Nacht zurück, aber auch der Marder ist gut auf den Läufen. Als guter Kletterer hat der Waschbär so manches Vogelnest zerstört. 30 Jahre alte Brutkolonien sind hier eliminiert worden. In dem Bestand der Amphibien hat er stark geräubert. Eine Raubwildbejagung ist auch hier unerlässlich. Dadurch vermindern sich auch die Wildkrankheiten beim Fuchs selbst erheblich.

    Im Januar 1949 wurde der Hegering Barsinghausen gegründet. Nun soll im Sommer am Naturfreundehaus eine große Party zum 75-jährigen Bestehen stattfinden. Aber auch andere Aktivitäten stehen auf dem Programm: Hegeringschießen, Hegeringgrillen, gemeinsame Krähenjagd und übergreifend in den Revieren ein Fuchsansitzwochenende. Im Juli steht der Besuch von Fricke`s Schießkino an. Der Jägerlehrhof Springe wird in Barsinghausen einen Vortrag über Wärmebildkameras und dessen Verwendung in der Jagd halten. Bevor das Almschnitzel serviert wurde, bewertete Horst Glaubitz die ausgestellten Jagdtrophäen, 27 Rehbock- und eine Schwarzwild Trophäe. Danach wurde das „Almschnitzel“ serviert und alle konnten wieder einen geselligen Abend genießen.

  • Ulrich Brandt Sonntag, 19. März 2023 von Ulrich Brandt

    Schneeren

    Am 19.03.2023 hatten die Jäger des Hegerings Barsinghausen auf dem Jagd-Schießstand in Schneeren schönstes Frühlingswetter. Hier hatten die Frauen und Männer die erste vom Hegering organisierte Gelegenheit dieses Jahres Ihre Waffen zur prüfen, Ihre Schießfertigkeit zu üben und die erforderlichen Schießnachweise zu erlangen. Dieses ist für die waidgerechte, also auch  tierschutzgerechte, Jagd unabdingbar. Es wurde mit großem und kleinem Kaliber aus Büchse und Flinte geübt. Neben den 100m-Büchsenschuss auf diverse Scheiben und den Büchsenschuss auf die bewegte Scheibe eines Keilers wurde auf 1261 Wurfscheiben mit den Flinten gefeuert. Für die 30 anwesenden Jäger war natürlich der Übungsnachmittag nicht nur Pflichterfüllung. Alle Anwesenden hatten beim gemeinsamen Schießen auch viel Freude. Außerdem kommt  im Kreis der Jäger bei dieser Gelegenheit der freundschaftliche und fachliche Austausch nie zu kurz. Und manchmal wird gewiss auch der ein oder andre jägerlateinische Satz gewechselt. Am Ende des Tages waren sich alle einig, es war ein gelungener Tag und alle freuen uns auf das kommenden Hegeringschiessen.

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 11. März 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Am Samstag, den 11. März fand der letzte Reviergang vor der Jägerprüfung des aktuellen Kurses statt. Wie auch schon bei den Reviergängen davor bildeten die Bläser des Hegerings Barsinghausen den Rahmen dazu. Besonders feierlich war es aber in dieser winterlichen Kulisse. Neben den prüfungsrelevanten Signalen spielten die Bläser auch zur Auflockerung wie hier im Video gezeigt den Wagenruf. Vielen Dank für die Begleitung und alles Gute zur Prüfung!

    Video Ulrich Brand

    Text Wolfram Klöber

  • Dr. Wolfram Klöber Donnerstag, 23. Februar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Rekord: Jäger erlegen mehr als 100 Waschbären

    Die befürchtete Prognose hat sich bestätigt: Im Jagdjahr 2022/2023 wurden im Bereich des Hegerings Barsinghausen mehr als 100 Waschbären erlegt. Der Hegering verzeichnet damit einen Rekord. Das geht aus der aktuellen Jagdstatistik hervor, die der Hegering jetzt bei seiner Revierinhaberbesprechung vorstellte. Demnach haben sich Waschbären mittlerweile im Calenberger Land sehr stark verbreitet, sodass sich die Jagdstrecke in den vergangenen vier Jahren verdoppelt hat.

    Waschbären plündern Vogelnester

    Um die Population einzudämmen, ist die Bejagung laut Jagdgesetz auch erlaubt. Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Kleinbären haben in freier Wildbahn so gut wie keine Feinde, ihre Speisekarte ist riesig. Viel wichtiger noch: Sie bedrohen heimische Tierarten. Als guter Kletterer sei der Waschbär so geschickt, dass er Vogelnester in Baumhöhlen und alle bodenbrütenden Arten gefährde, sagt Hegeringleiter Wolfram Klöber.

    Viele Jägerinnen und Jäger würden auch von geschädigten Hausbesitzern um Hilfe gebeten, wenn sich ein Waschbär im Dachboden eingenistet, Vogelhäuser leergefressen oder sich im Hühnerstall bedient habe, berichtet der Hegeringleiter. Sein Rat: Waschbären niemals füttern oder versuchen zu streicheln. Denn wenn sie sich in die Enge gedrängt fühlen, reagieren die Tiere mitunter aggressiv und beißen. Auch Mülltonnen gut zu verschließen, sei sinnvoll, sagt Klöber.

    Weniger Wildschweine geschossen

    Wildschweine hingegen wurden im zurückliegenden Jagdjahr deutlich weniger erlegt – die Anzahl sank um mehr als die Hälfte. Dies sei unter anderem das Ergebnis einer zuletzt verstärkten Bejagung, um bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest eine langsamere Verbreitung der Tierseuche zu ermöglichen, sagte die stellvertretende Hegeringleiterin Nadine Führer-Pätzold, die die Jagdergebnisse des Vorjahres bei der Revierinhaberbesprechung des Hegerings vorstellte.

    Fuchs und Rabenkrähe im Fokus

    Beim Rehwild setzte sich eine traurige Entwicklung fort, mehr als 30 Rehe kamen auf Straßen ums Leben. Ein Schwerpunkt der Arbeit im Hegering sei außerdem die Jagd auf Fuchs und Rabenkrähe gewesen, die beide keine natürlichen Feinde bei uns hätten und vor allem alle bodenbrütenden Vogelarten stark dezimierten. Bei den Füchsen konnten fast 50 Prozent mehr erlegt werden. Das passe gut zum Kiebitzschutz vor Ort, den der Hegering unterstützt und mit dem Naturschutzbund (Nabu) zusammenarbeitet.

    Rehkitzrettung mit der Drohne

    Den großen Erfolg bei der Rehkitzrettung stellte Philipp Hölzl vor. Bei mehr als 25 Einsätzen, die zumeist ab 3 Uhr morgens stattfanden, suchte er mit Helfern und einer Drohne die Wiesen vor der Mad ab. So konnten fast 100 Rehkitze vor dem Tod durch ein Mähwerk gerettet werden. Alle Revierinhaber bieten diese Rehkitzrettung den örtlichen Landwirten an.

    Text Jennifer Krebs HAZ 02.03.2023

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 19. Februar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Kampagne #signforhunting

    Viele wichtige Entscheidungen - auch über die Jagd - haben Ihren Anfang in der EU. Damit die Stimmen der Jägerinnen und Jäger auch dort gehört werden, wo über jagdliche Belange entschieden wird, brauchen wir Ihre Hilfe. Die Kampagne #signforhunting des europäischen Jagdverbandes FACE zielt auf Mitbestimmung bei politischen Entscheidungen ab.


    Sorgen Sie mit dafür, dass Rechte von Jägerinnen und Jägern gewahrt und nicht beschnitten werden. Geben Sie Ihre Stimme der Zukunft der Jagd und damit auch dem Natur- und Artenschutz: 

    http://www.signforhunting.com/de


    Das kostet Sie keine drei Minuten Ihrer Zeit und hilft allen Jägerinnen und Jägern!

    Viele Grüße und Waidmannsheil


    Dr. Wolfram Klöber
    Hegeringleiter

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 18. Februar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    LJN Seminar

    Am Samstag, den 18.2. hat die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) die Hegeringleiter und stellvertretenden Hegeringleiter eingeladen, um über die aktuellsten Jagdthemen zu informieren. LJN-Präsident Damman-Tamke berichtete über die neuesten Landes-, Bundes- und EU-Entwicklungen rund um die Jagd. Danach wurde aus dem Landwirtschaftsministerium berichtet, dass wieder mit einer Änderung des Jagdgesetzes zu rechnen ist. Anschließend wurde über das Verbot bleifreier Schrottmunition seit 16.2.2023 und die Erfahrungen in Dänemark damit berichtet. Zum Schluss wurden wildbiologische Themen aus der Wildtiererfassung und der aktuelle Stand zum Wolf vorgestellt. Dabei wurde eines klar: Um die Jagd ist und bleibt viel in Bewegung!

  • Dr. Wolfram Klöber Montag, 6. Februar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Erste Hilfe am Jagdhund

    Hegering Barsinghausen/ Naturfreundehaus

    Für jeden Autofahrer ist es selbstverständlich, dass er vor seiner Führerscheinprüfung einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren muss. Wissen gibt Sicherheit in Notsituationen, und das ist besonders wichtig, wenn es sich um einen geliebten Menschen oder – in diesem Fall – um ein geliebtes Tier handelt. Für Hundebesitzer ist ein Erste-Hilfe-Kurs am Hunde genauso sinnvoll wie für Autofahrer, aber eher seltener anzutreffen. Das wollten zwanzig Jäger am Montag, den 6. Februar im Naturfreundehaus ändern: Auf Einladung des Hegerings Barsinghausen stellte die Barsinghäuser Tierärztin Berit von Bierbrauer die wichtigsten Vitalparameter unserer vierbeinigen Freunde vor und zeigte zu den häufigsten Verletzungssituationen die beste Hilfe auf. Auch der Einsatz eines Erste-Hilfe-Sets wurde besprochen und auf wichtige Ergänzungen zu den Standardangeboten hingewiesen. Zu diesem Abend hatten einige Teilnehmer ihre Hunde mitgebracht, die dann im zweiten Teil für die praktische Anschauung zur Verfügung standen. Am Ende waren sich alle einig: So ein Erster-Hilfe-Kurs am Hund ist nicht nur für Hundeführer, sondern eigentlich für alle sinnvoll.

     

    Foto: Philipp Hölzl

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 5. Februar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Fuchsjagd ist Naturschutz

    Hegering Barsinghausen

    Seit der flächendeckenden Köderimpfung der Füchse gegen Tollwut in ganz Europa außer in Großbritannien konnte die Übertragung dieser Krankheit erfolgreich bekämpft werden. Die Schattenseite ist, dass sich seit den 2000er-Jahren der Fuchsbestand auch im Calenberger Land massiv erhöht hat, da seine natürlichen Feinde wie Luchs und Wolf in unserer Kulturlandschaft nur eingeschränkt vorkommen können. Neben Mäusen frisst der Fuchs auch Hasen, Rehkitze und Vogelgelege. Will man hier eine Artenvielfalt erhalten, so muss auf den Fuchs regelmäßig gejagt werden.

     

    Dies haben am Wochenende des 4./5. Februar über 40 Jäger im Hegering Barsinghausen getan. Mit zwölf Füchsen, vier Waschbären und einem Steinmarder kam eine ansehnliche Strecke zusammen. Fast alle Reviere hatten Jungjäger oder Jäger ohne eigene Jagdgelegenheit eingeladen, auf den Fuchs in ihren Revieren zu jagen. Am Naturfreundehaus Barsinghausen wurde dann dem erlegten Wild durch das traditionelle Strecke legen eine letzte Ehre erwiesen. Den Rahmen bildeten die zahlreichen Bläser des Hegerings. Im Anschluss genossen alle eine kräftige Suppe im Naturfreundehaus und ließen gemeinsam das Wochenende ausklingen.

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 22. Januar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Jägerfrühstück

    Naturfreundehaus Barsinghausen

    Stimmungsvoll begrüßten die Bläser im weißen Winterwald vor dem Naturfreundehaus Barsinghausen die Gäste zum traditionellen Jägerfrühstück. Nachdem letztes Jahr ein Treffen nur unter den strengen Corona-Regeln möglich war, freute sich am Sonntag, den 22. Januar über dreißig Gäste auf ein kulinarisches und geselliges Frühstück. Nach den Bläsern begrüßte Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber alle Anwesenden und blickte auf das zu Ende gehende Jagdjahr. Mit dem neuen Niedersächsischen Jagdgesetz und der darauffolgenden neuen Landesregierung waren schon viele Änderungen für die Jagd und viele weitere sind schon wieder angekündigt. Auch die Aufregung vor zwei Wochen, als Wildschweine durch die Barsinghäuser Innenstadt rannten, und die neue Diskussion über noch mehr Mountainbiker im Deister, zeigen, dass aktuelle Themen nicht abreißen. Als nächstes bietet der Hegering einen gemeinsamen Fuchsansitz und ein Erste-Hilfe-Seminar am Hunde an.

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 14. Januar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Jäger gehen am Deister verstärkt gegen Waschbären vor

    Barsinghausen/ Wennigsen

    Barsinghausen. Vorsitzender des Hegerings rechnet für 2023 mit 100 Tieren – bis vor 13 Jahren lag die Zahl noch bei etwa zwei / Lebendfallen sollen Population eindämmen. Sie sehen mit ihren Knopfaugen und der Stupsnase zwar niedlich aus, werden nach Ansicht vieler Experten jedoch zunehmend zur Gefahr für die heimische Tierwelt: Waschbären besiedeln immer mehr die Landschaft in der
    Deisterregion und bedrohen als
    aggressive Allesfresser die Wildtiere – vor allem Vögel und deren Gelege sowie kleine Säugetiere wie zum Beispiel Junghasen. Um die Waschbärenpopulation einzudämmen, gehen die Jäger in ihren Revieren gezielt gegen die Waschbären vor.

    Von Frank Hermann

  • Mittwoch, 11. Januar 2023 von Mirko Haendel

    Tiktok-Video aus Barsinghausen geht viral: Experten warnen vor Gefahr

    Barsinghausen/ Wennigsen

    Barsinghausen. Es waren augenscheinlich sechs Wildschweine, die Barsinghausen am vergangenen Sonnabend unsicher gemacht haben. Stadt und Polizei riefen zur Vorsicht auf, da es sich laut lokalem Jagdpächter um wenigstens ein Muttertier mit ihrem Nachwuchs handelte.

    „Kann es gefährlich werden“

    Unglaublich: Auf der Videoplattform Tiktok ist jetzt ein Kurzfilm zu sehen, wie ein Mann in der Unterführung an der S-Bahnhaltestelle Barsinghausen versucht, eines der Tiere festzuhalten. Das Video hat in kurzer Zeit mehr als 164.000 Likes bekommen. Den Kontakt sollte man allerdings tunlichst vermeiden, sagt Hegeringleiter Wolfram Klöber: „Wenn die Tiere unter Stress geraten und jemand zwischen ein Muttertier und Frischlinge kommt, kann es sehr gefährlich werden.“

  • Dr. Wolfram Klöber Montag, 9. Januar 2023 von Dr. Wolfram Klöber

    Polizei gibt Warnung heraus

    Barsinghausen/ Wennigsen

    Barsinghausen. Sechs Wildschweine sind am Sonnabend durch die Nordstadt gestreift, teilte die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Stadt und Polizei riefen darin zur Vorsicht auf, da es sich laut Jagdpächtern um Muttertiere handelte. Unter anderem hatte es Sichtungen im Bereich der Goethestraße gegeben.

    Auch in den sozialen Netzwerken berichteten Barsinghäuser davon, dass sie die Tiere auf der Siegfried-Lehmann-Straße und der Bahnhofstraße gesehen hätten. Laut Barsinghausens Hegeringleiter Wolfram Klöber gelangte die gesprengte Rotte in der Marienstraße in Gärten, wobei ein Tier sogar in einen Gartenteich fiel, sich aber selbst wieder befreien konnte.

    Kontakt kann gefährlich sein

  • Con-Nect Freitag, 23. Dezember 2022 von Con-Nect

    Wilderer

    Gehrden

    Gehrden. Am Donnerstag Vormittag gegen 9.30 Uhr fand eine Spaziergängerin im Gehrdener Berg direkt am Waldweg ein totes Reh. Der sofort alarmierte Forst- und Feldhüter der Stadt Gehrden, Harald Meyer, stellte auf Grund der Körpertemperatur fest, dass das Tier unmittelbar vor dem Fund mit einem Kopfschuss getötet wurde. Der gezielte Schuss mit einem Gewehr deute auf einen geübten Schützen hin. Da mehrere sofort befragte Passanten im Umfeld keine verdächtigen Geräusche gehört hätten, könnte ein Schaldämpfer benutzt worden sein.

    In den letzten sieben Monaten gab es mehrere Funde von erlegten Rehen in der Umgebung des Gehrdener Berges, berichtet Meyer. Einige der Tiere wurden zunächst nur schwer verletzt und verendeten schließlich quallvoll. Das heute direkt am Weg getötete Rehkitz zeige, dass der Schütze keine Skrupel habe, in unmittelbarer Nähe von Passanten zu jagen. Spaziergänger werden daher um Aufmerksamkeit gebeten. "Bei ungewöhnlichen Beobachtungen wenden Sie sich bitte direkt an die Stadt Gehrden oder die Polizei".

    Quelle:

    https://www.con-nect.de

  • Dr. Wolfram Klöber Mittwoch, 7. Dezember 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Bläser Adventstreffen

    Barsinghausen

    Anfang Dezember erfüllte der satte Klang von Jagdhörner den Deister oberhalb der Deister Alm. Die Bläser des Hegering Barsinghausen trafen sich zu einem gemütlichen Abendessen im Advent. Damit wurden die wöchentlichen Übungstreffen noch einmal in einem feierlichen Rahmen gewürdigt. Vorher wurde aber natürlich des Repertoire der Bläsergruppe vorgeführt. Unter freiem Himmel klangen die Signale besonders gut. Bitte mehr davon ...

  • Montag, 10. Oktober 2022 von Mirko Haendel

    Drei tote Tiere bei Wichtringhausen / Hegeringleiter mahnt Verantwortung der Hundebesitzer an

    Barsinghausen/ Wichtringhausen

    Von Mirko Haendel

    Wichtringhausen. Drei innerhalb von fünf Monaten bei Wichtringhausen qualvoll verendete Rehe haben die Anwohner aufgeschreckt. Der NABU Barsinghausen sowie Barsinghausens Hegeringleiter Wolfram Klöber mahnen nun Hundebesitzer, ihre Tiere auch außerhalb der Zeit des Leinenzwangs im Zweifel lieber an die Leine zu nehmen.

    Im Verlauf der westlich des Wichtringhäuser Forstes liegenden Wassermühlenstraße hat eine Anwohnerin im April dieses Jahres ein weibliches Reh (Ricke), im Juni ein Jungtier (Kitz) und im September ein weibliches, junges Reh tot aufgefunden. Die darüber informierte NABU-Vorsitzende Elke Steinhoff vermutet, dass die Tiere totgehetzt wurden. Nach einem Blick auf die angefertigten Fotos war auch Hegeringleiter Klöber überzeugt von der angegebenen Todesursache. „Die Wunden sprechen dafür, dass es Hunde waren, die die Rehe gehetzt haben“, sagt Klöber. Es fehlten keine Körperteile, die Wunden seien relativ klein. „Im Gegensatz zu Wölfen fressen Hunde ihre Beute nicht“, so der Hegeringleiter.

  • Dr. Wolfram Klöber Mittwoch, 28. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Es ging durch die Presse: Goldschakal auch in Barsinghausen

    Barsinghausen

    Es gab im September die erste Bestätigung, dass der Goldschakal sich jetzt auch in Niedersachsen reproduziert. Der Goldschakal hat sein Kernverbreitungsgebiet in Europa auf dem Balkan. Er breitet sich aber immer mehr nach Norden und Westen aus. In Deutschland gibt es seit 1998 Sichtungen und eben jetzt die Bestätigung für Niedersachsen, dass er sich auch hier vermehrt. Mit einer Körperlänge von 80 bis 95 cm und einem Gewicht von 8 bis 15 kg ist er deutlich kleiner als der Wolf und nur wenig größer als der heimische Rotfuchs. Mit dem konkurriert er auch im Nahrungsverhalten: Kleinsäuger, Amphibien und Insekten, wie auch Obst und Vögel bilden den Hauptbestandteil seiner Ernährung.

    Der Goldschakal gilt zur Zeit offiziell noch nicht als invasive Art, für die heimischen Bodenbrüter wäre er nach dem Waschbär und dem Marderhund ein weiterer nicht heimischer, invasiver Fressfeind. Zur Zeit darf der in Deutschland nicht bejagt werden, in Österreich aber schon.

    Auch im Hegering Barsinghausen soll der Goldschakal seit zwei Jahren gesichtet werden, zur Zeit wahrscheinlich noch als durchziehende Tiere.

    Text: Wolfram Klöber
    Foto: Wikipedia

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 17. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Herzliches Willkommen

    Barsinghausen

    Am Samstag, den 17. September fand der erste Reviergang des neuen Jägerkurses der Jägerschaft Hannover-Land im Hegering Barsinghausen statt. Horst Glaubitz und seine Helfer begrüßten die Teilnehmer des neuen Jägerkurses am Grillplatz in Hohenbostel. Am Anfang wurden sicherheitsrelevante Jagdhornsignale vorgestellt, bevor der eigentliche Reviergang begann. Die Kursteilnehmer werden in den nächsten Wochen noch einige Mal wieder kommen. Allen ein herzliches Willkommen und alles Gute für die dann anstehende Jägerprüfung!

    Text und Fotos: Wolfram Klöber

  • Dr. Wolfram Klöber Freitag, 9. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Fricke Jagd

    Barsinghausen

    Doppelt hält besser

    Das neue Niedersächsische Jagdgesetz hat den Weg bestätigt: Das regelmäßige Üben des Jagdlichen Schießens wird immer wichtiger und deren Nachweis ist jetzt auch für Büchse und Flinte erforderlich. Deshalb hat der Hegering Barsinghausen gleich zwei Termine in Schießkinos organisiert und fast 20 Teilnehmer waren dabei.

    Am Freitag, den 9. September waren wir im Schießkino Oberg. Nach der Sanierung des Standes gab es reale jagdliche Situationen, wo wir mit unseren eigenen Waffen und normaler Munition trainieren konnten. Die Woche danach waren wir am Freitag, den 16. September im Hegering vor Ort: Im neuen Schießkino in Gehrden bei Fricke Jagd (www.fricke-jagd.de). Auch dort konnten wir mit unseren eigenen Waffen, Büchse wie Flinte, per Laser-Technik trainieren. Hier war es besonders spannend und hilfreich, den Bewegungs- und Schussverlauf nachvollziehen zu können. So eine Gelegenheit vor Ort ist für alle Jäger von großem Vorteil. Wir kommen gerne wieder!

    Text und Foto: Wolfram Klöber

  • Dr. Wolfram Klöber Donnerstag, 8. September 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    100% Teilnahme im Hegering Barsinghausen

    Barsinghausen

    Alle Reviere im Hegering Barsinghausen haben dieses an der Wildtiererfassung teilgenommen. Vielen Dank an alle Revierinhaber für ihre Zeit und ihren Einsatz! Im Jahr 1991 von der Landesjägerschaft Niedersachsen inszeniert, wird dieses Programm seither kontinuierlich in Niedersachsen durch die Jägerschaft durchgeführt. Kontinuierlich beteiligen sich jährlich bis zu 8.000 Revierinhaber an diesem Wildtiermonitoringprogramm und gewährleisten so eine hohe Beteiligungsrate von über 80%.

  • Nadine Führer-Pätzold Dienstag, 6. September 2022 von Nadine Führer-Pätzold

    Barsinghausen

    Was haben Sie am letzten Wochenende der Sommerferien gemacht? Viele Jäger im Hegering Barsinghausen sind am 20./21.08.2022 sehr früh aufgestanden, um noch vor Sonnenaufgang am gemeinschaftlichen Krähenansitz in der Jägerschaft Hannover-Land teilzunehmen. Beteiligt waren alle Feldreviere des Hegerings. In 2 Tagen konnten 18 Krähen gestreckt werde. Die Revierinhaber ermöglichten Jungjägern, neuen Hegeringsmitgliedern und Jäger ohne Jagdmöglichkeiten teilzunehmen. Diese Bereitschaft ist vorbildlich, gerade auch weil die Krähenjagd besondere Herausforderungen stellt.

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 28. August 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Jagdhornbläser eröffnen den Stadtfestsonntag

    Barsinghausen

    Das war ein gelungener Einstieg: Wilfried Bade vom Hegering Barsinghausen und Dennis Noltemeyer vom Hegering Groß Munzel haben den Stadtfestsonntag eröffnet.

  • Dr. Wolfram Klöber Mittwoch, 27. Juli 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Die Aujeszkysche Krankheit („Juckseuche“) ist in Barsinghausen und Wennigsen angekommen. Hegeringleiter Wolfram Klöber warnt Hundebesitzer vor der für Säugetiere zumeist tödlich verlaufenden Viruserkrankung. Barsinghausen. Die Leinenpflicht für Hunde hat am 15. Juli geendet. Barsinghausens Hegeringleiter Wolfram Klöber warnt jedoch davor, die Vierbeiner jetzt wieder frei herumtollen und -laufen zu lassen. Den Tieren droht eine Infektion mit der Aujeszkysche Krankheit, die bei Hunden immer tödlich verläuft. Die Aujeszkysche Krankheit ist nach dem ungarischen Tierarzt Aladár Aujeszky benannt und wird auch als „Pseudowut“ oder „Juckseuche“ bezeichnet. Sie wird von einem Virus aus der Familie der Herpesviren hervorgerufen. Sein eigentlicher Wirt sind Schweine. Menschen gelten als resistent – anders als viele Säugetierarten.

  • Dr. Wolfram Klöber Montag, 25. Juli 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Barsinghausen

    Zur Zeit gibt es keine Gänse im Hegering Barsinghausen. Das ist das Ergebnis der Sommerzählung der Wildgänse 2022. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. und das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover haben zu einer flächendeckenden Erfassung übersommernder Gänse in Niedersachsen durch die Jäger aufgerufen. Für die Diskussion um die Bejahung der Gänse sind verlässliche Besatzzahlen über die heimischen Gänse besonders wichtig. Jetzt konnte die Zählung für 100% aller Reviere abgegeben werden mit dem Ergebnis Null. Vielen Dank an alle beteiligten Jäger für Ihren Einsatz!

    Viele Grüße und Waidmannsheil

    Dr. Wolfram Klöber
    Hegeringleiter

  • Nadine Führer-Pätzold Samstag, 9. Juli 2022 von Nadine Führer-Pätzold

    An alle Jägerinnen im Hegering – Wo wart Ihr?

    Garlstorf

    Am 8. und 9. Juli fand in Garlstorf das Landesvergleichsschießen im Jagdlichen Schießen der B-Schützen statt. Die einzige Teilnehmerin aus unserem Hegering fuhr zusammen mit den Jagdschützen/innen aus dem Hegering Calenberg zur Landesmeisterschaft. Die Anfahrt war entspannt und ohne Stau, das Wetter wechselhaft. Nach zwei Jahren Corona-Pause war die Vorfreude groß, aber die Aufregung leider auch, so dass die Ergebnisse etwas unter den Erwartungen blieben.

    Nach diesen zwei Jahren Pausen war es endlich wieder ein guter Anlass für Gespräche und regen Erfahrungsaustausch, den auch alle Teilnehmer/innen intensiv nutzten. Zur guten Atmosphäre trug auch die gute Verpflegung vor Ort bei.

    Aber nicht nur die Ergebnisse zählen. Jedes Schießen bedeutet auch Übung für unser jagdliches Handwerk. Zusätzlich fördern diese Treffen die Gemeinschaftsbildung und Kontaktpflege.

    Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder mit deutlich mehr Jägern und Jägerinnen teilnehmen können. Bitte sprechen Sie / sprecht uns an.

    Nadine Führer-Pätzold

  • Dr. Wolfram Klöber Donnerstag, 7. Juli 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    “Erweiterung des Gewerbestandorts am Calenberger Kreisel“ mit örtlicher Bauvorschrift

    Barsinghausen

    Nachdem der Hegering Barsinghausen mit den betroffenen Revierpächtern und dem Naturschutzobmann der Jägerschaft, Hans-Jürgen Thiemann, schon ihre Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gewerbegebiet am Calenberger-Kreisel eingebracht hatte (vergleiche den Beitrag vom 16. April 2022), hat die Stadt Barsinghausen sehr zeitnah den Entwurf des neuen Bebauungsplanes für das Gebiet vorgelegt. Leider hat dieser unsere Eingaben nicht berücksichtigt, deshalb haben wir vom Hegering noch einmal zum Bebauungsplan Stellung genommen. Hoffentlich mit mehr Erfolg!

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 25. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Kitzrettung im Deister

    Deister/ Barsinghausen

    Am 25.6.2022 sollte im Deister einige Waldwiesen abgemäht werden. Weil die Kollegen von der Kitzrettung per Drohne auch einmal einen Samstag ausschlafen sollten, verabredeten sich eine Handvoll Jäger und Helfer und kontrollierten die Wiesen, bevor der Mäher zum Einsatz kam. Dabei konnte auf einer Wiese auch ein Kitz gerettet werden, was nicht mit seiner Mutter absprang. Die vier Stunden Einsatz haben sich mehr als gelohnt und alle gingen zufrieden nach Hause.

  • Axel Mewes Freitag, 24. Juni 2022 von Axel Mewes

    Krähenjagdseminar mit Sven Lübbers

    Naturfreundehaus/ Barsinghausen

    Im August wird der Hegering am revierübergreifenden Krähenjagdwochenende der Jägerschaft teilnehmen. Als Vorbereitung dazu hat der Hegering Barsinghausen Sven Lübbers, Leiter des Jägerlehrhofs am Jagdschloss Springe, als ausgewiesenen Experten in das Naturfreundehaus nach Barsinghausen eingeladen. Fast drei Stunden lang teilte Sven Lübbers sein langjährige Erfahrung auch anhand vieler Praxisbeispiele. Zwanzig Teilnehmer vom Hegering Barsinghausen und vom Hegering Groß Munzel hörten viel über Tarnkleidung und Tarnzelt so wie geflockte Lockkrähen. Am Krähenjagdwochenende haben die Revierinhaber sechs Stände für Jungjäger oder Jäger ohne eigene Jagdmöglichkeit angeboten. Das Seminar war eine gute Vorbereitung für alle dazu. Im Anschluss fand das diesjährige Hegering-Grillen statt.

    Bilder: Axel Mewes

  • Dr. Wolfram Klöber Freitag, 24. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Hegering-Grillen

    Naturfreundehaus/ Barsinghausen

    Barsinghausen: Nach längerer Corona Pause fand nun wieder  Barsinghausens Hegering-Grillen statt. Gegen 18:00 Uhr trafen sich über 30 Teilnehmer am Naturfreundehaus Barsinghausen. Der Regen hatte aufgehört und auf dem Grill ging es „heiß“ her. Die Jagdhornbläser eröffneten den Abend und  der Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber begrüßte alle Gäste. Nach so langer Pause hatten die Jäger eine Menge zu erzählen. Es war ein gemütlicher Abend.

    Fotos: Axel Mewes

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 19. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Rehrettung

    Barsinghausen

    Am heutigen Sonntag, 19. Juni, kam es am Morgen für ein Reh zu einem Unglücksfall. Das Tier fiel unglücklich in einen Schacht am rückwärtigen Bereich der Fußballschule des NFV und konnte sich mit eigener Kraft nicht mehr befreien. Durch den von der Polizei verständigten Jäger und mit Hilfe einer örtlich ansässigen Tierärztin konnte das Reh sediert werden. Anschließend konnte es aus dem Schacht gehoben und nach kurzer Zeit wieder in den natürlichen Lebensraum entlassen werden.

  • Dr. Wolfram Klöber Montag, 6. Juni 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Mühlentag in Gehrden

    Gehrden

    Auch in Gehrden wurde der Mühlentag ausgiebig gefeiert. Die Veranstalter hatten für Kaffee und Kuchen gesorgt. Am Wildbratwürstchenstand standen lange Schlangen. Das Info- Mobil der JS Hannover- Land, betreut von den Jungjägern Matthias Leitner und Hans Warner, war gut besucht. Sie informierten sachkundig die Besucher über die heimischen Tierwelt. Die ausgestellten Präparate von Wolf und Keiler durften auch gestreichelt werden. Als Attraktion neben der Mühle war das von Conni und Harald Meyer, Claudia Gerbrode und Matthias Leitner betreute Damwild Gehege. Ein zwei Meter hoher Wolfzaun war erst kürzlich gezogen worden. Das Damwild ist zahm und neugierig. Kinder durften es im Gehege auch füttern.

    Bilder: Axel Mewes

  • Philipp Hölzl Donnerstag, 19. Mai 2022 von Philipp Hölzl

    Es knallt (nicht nur) - Wir Jäger in Niedersachsen

    beim Hegering Barsinghausen

    Wir Jäger in Niedersachsen,

    im Rahmen der neuen Reihe "Wir Jäger in Niedersachsen" war der „Niedersächsischer Jäger“ zu Gast beim Hegering Barsinghausen. Bei unserem Tag auf dem Schießstand in Schneeren konnte wir über unsere Arbeit in den Revieren und der Rehkitzrettung berichten. Das es eben nicht nur ums Schießen geht, sondern auch die Hege und Pflege sowie der aktive Naturschutz im Vordergrund steht, erläutert Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber im Gespräch mit Leonie, der neuen Moderatorin und Bloggerin des NJ. Weiter im Video berichtet Philipp Hölzl von seiner Arbeit bei der Rehkitzrettung im Raum Barsinghausen und den Möglichkeiten sich bei dieser Arbeit zu beteiligen.

  • Dr. Wolfram Klöber Sonntag, 24. April 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Leinenpflicht

    Barsinghausen

    Am Sonntag machten Spaziergänger einen sehr traurigen Fund. Sie fanden im Bullabachtal oberhalb der Sängereiche ein totes Reh. Es wurde wahrscheinlich von einem Hund getötet, wie Jäger Wilfried Bade bestätigt. „Die ziellosen Bisswunden an vielen Körperstellen deuten auf einen Hund hin, der seinem Instinkt gefolgt ist. Ein Wolf würde sehr zielgerichtet nur in den Hals beißen.“ Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber bittet alle Hundebesitzer die aktuelle Leinenpflicht bis Mitte Juli in jedem Fall zu beachten. „Gerade in den nächsten Wochen werden viele Rehe ihre Kitze links und rechts der Wanderwege setzen. Da ist es besonders wichtig, dass alle Hundebesitzer ihre Tiere angeleint haben, um so etwas wie hier zu verhindern“.

  • Dr. Wolfram Klöber Samstag, 16. April 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Flächennutzungsplan

    Barsinghausen

    In Barsinghausen soll der Flächennutzungsplan geändert werden und ein weiteres Gewerbegebiet ermöglichen. Naturschutzobmann Hans-Jürgen Thiemann, Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber und Revierpächter Torsten Gieseke treffen sich vor Ort, um Möglichkeiten zu suchen, den Eingriff in die Natur verträglicher zu gestalten.

    Bilder: Axel Mewes

  • Dr. Wolfram Klöber Freitag, 15. April 2022 von Dr. Wolfram Klöber

    Hege und Pflege

    Barsinghausen

    Zum Jagdrecht gehören auch Hege und Pflege der Natur. So ist es für Revierinhaber im Hegering Barsinghausen selbstverständlich, die Lebensraumverbesserung tatkräftig zu unterstützen. Die Jäger haben mit finanzieller Unterstützung des Hegerings Barsinghausen im Deister eine Wildwiese angelegt.

  • Axel Mewes Freitag, 25. März 2022 von Axel Mewes

    JVH 2022

    Bantorf

    Gleich zu Beginn der diesjährigen Hegeringversammlung wies Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber nicht nur auf die Leinenpflicht mit Beginn der Brut-und Setzzeit ab 1. April hin, auch mit der ersten Bestätigung der Aujeszkyschen Krankheit bei einem Wildschwein im Gemeindegebiet im Februar ist es für alle Hundebesitzer wichtig, dass ihre Hunde keinerlei Kontakt mit Wildschweinen bekommen. Als Referenten von der Tierärztlichen Hochschule Hannover berichtete Dr. Oliver Keuling,in einem Vortrag über die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Niedersachsen Die ASP ist nur noch 200 km entfernt in den neuen Bundesländern im Kreis Ludwigslust-Parchim im Herbst nachgewiesen worden. Dafür werden Jagdhunde als Kadaverhunde ausgebildet, die verendetes Schwarzwild aufspüren sollen. Als Prävention gilt den Schwarzwildbestand zu reduzieren.

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