Wildschweine in Stadt unterwegs


Polizei gibt Warnung heraus
Barsinghausen/ Wennigsen
Barsinghausen. Sechs Wildschweine sind am Sonnabend durch die Nordstadt gestreift, teilte die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Stadt und Polizei riefen darin zur Vorsicht auf, da es sich laut Jagdpächtern um Muttertiere handelte. Unter anderem hatte es Sichtungen im Bereich der Goethestraße gegeben.
Auch in den sozialen Netzwerken berichteten Barsinghäuser davon, dass sie die Tiere auf der Siegfried-Lehmann-Straße und der Bahnhofstraße gesehen hätten. Laut Barsinghausens Hegeringleiter Wolfram Klöber gelangte die gesprengte Rotte in der Marienstraße in Gärten, wobei ein Tier sogar in einen Gartenteich fiel, sich aber selbst wieder befreien konnte.
Kontakt kann gefährlich sein
„Es handelte sich um etwa ein- bis dreijährige Tiere, die aufgescheucht wurden“, sagt Klöber. Am Naturfreundehaus seien sie in Panik aus dem Wald gerast und hätten daraufhin versucht, sich irgendwo zu verstecken. „Wenn die Tiere unter Stress geraten und jemand zwischen ein Muttertier und Frischlinge kommt, kann es sehr gefährlich werden“, betont der Hegeringleiter. Die Tiere seien in der Lage, dem Menschen tiefe Wunden zuzufügen. Zum Abend war von der gesprengten Rotte nichts mehr zu sehen. Laut Klöber sei es normal, dass sich Wildschweine in der Dunkelheit wieder in den Wald zurückziehen. sde
Quellenangabe: Barsinghausen/Wennigsen vom 09.01.2023, Seite 1