Goldschakal auch in Barsinghausen


Es ging durch die Presse: Goldschakal auch in Barsinghausen
Barsinghausen
Es gab im September die erste Bestätigung, dass der Goldschakal sich jetzt auch in Niedersachsen reproduziert. Der Goldschakal hat sein Kernverbreitungsgebiet in Europa auf dem Balkan. Er breitet sich aber immer mehr nach Norden und Westen aus. In Deutschland gibt es seit 1998 Sichtungen und eben jetzt die Bestätigung für Niedersachsen, dass er sich auch hier vermehrt. Mit einer Körperlänge von 80 bis 95 cm und einem Gewicht von 8 bis 15 kg ist er deutlich kleiner als der Wolf und nur wenig größer als der heimische Rotfuchs. Mit dem konkurriert er auch im Nahrungsverhalten: Kleinsäuger, Amphibien und Insekten, wie auch Obst und Vögel bilden den Hauptbestandteil seiner Ernährung.
Der Goldschakal gilt zur Zeit offiziell noch nicht als invasive Art, für die heimischen Bodenbrüter wäre er nach dem Waschbär und dem Marderhund ein weiterer nicht heimischer, invasiver Fressfeind. Zur Zeit darf der in Deutschland nicht bejagt werden, in Österreich aber schon.
Auch im Hegering Barsinghausen soll der Goldschakal seit zwei Jahren gesichtet werden, zur Zeit wahrscheinlich noch als durchziehende Tiere.
Text: Wolfram Klöber
Foto: Wikipedia