Hegeringübergreifender Fuchsansitz


Barsinghausen
Artenvielfalt durch Fuchsjagd
Die Fuchsjagd ist in Deutschland immer wieder ein strittiges Thema. Auch zum diesjährigen Fuchsansitz des Hegerings Barsinghausen gab es im Vorfeld Grund zur Diskussion und Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber konnte einige wichtige Argumente für die Raubwildjagd in einem Zeitungsartikel darlegen. (Siehe Artikel „Fuchsjagd und die Kritik von Peta“ vom 12.02.2024). Gerade in diesem verregneten Winter mit Hochwasser und großflächigen Überschwemmungen hatten es Hase, Rebhuhn und Fasan schwer und waren leichte Beute - ein guter Grund, das Raubwild kurzzuhalten. Dieser Aufgabe stellten sich Jägerinnen und Jäger der Hegeringe Hannover-Land e.V.. Aus dem Hegering Barsinghausen waren rund 40 Jägerinnen und Jäger am Wochenende des 24./25. Februar aktiv und konnten 17 Füchse und einen Waschbären zur Strecke bringen – eine deutliche Steigerung zum Vorjahr. Auch in diesem Jahr konnten in den Revieren 15 Jungjäger und Jäger ohne eigene Jagdgelegenheit die Jagd auf den Fuchs ausüben. Am Naturfreundehaus erwiesen wir dem erlegten Wild die letzte Ehre und Hegeringleiter Dr. Wolfram Klöber überreichte den erfolgreichen Schützen ihre Brüche. Die Szenerie wurde traditionell durch die Jagdhornbläser abgerundet. Bei einer heißen Suppe und netten Gesprächen ließen wir das Jagdwochenende gemütlich ausklingen.